Gift ABC – BPA

Hevea BPA-freie Naturkautschuk
Hevea BPA-freie Naturkautschuk

Auf Babyflaschen liest man immer wieder „BPA-frei“. Was ist BPA eigentlich, wo wird es verwendet und warum ist es gefährlich? Mit dem „Gift-ABC“ möchten wir kurz und verständlich die gängigsten Giftstoffe erklären und zeigen, wie man sie vermeiden kann. Beginnen möchten wir mit BPA, weil man als Neu-Mutter damit ständig konfrontiert wird.

Was ist es?

BPA ist die Abkürzung für Bisphenol A, einem Basisstoff für die Erzeugung von Kunststoffen. BPA hat daher eine sehr wichtige wirtschaftliche und technische Bedeutung (Quelle: Wikipedia)

Worin ist es enthalten?

Aus Bisphenol A enthaltenden Kunststoffen (…) werden zahlreiche Gegenstände des täglichen Gebrauchs mit direktem Kontakt zu Lebensmitteln und Getränken hergestellt. Aus Epoxidharzen werden Beschichtungen für metallische Behälter ebenfalls für Lebensmittel wie Konservendosen und für Getränkebehälter und Wasserkocher hergestellt. (Quelle: Wikipedia).

Außerdem ist BPA in unterschiedlichsten Produkten aus Kunststoff (CDs, Zahnmaterial) als auch in Kosmetika als Antioxidans verwendet. (Quelle: Umweltbundesamt Österreich). Gerade diese Verwendungsart macht BPA so gefährlich. Es ist sogar in einigen Schnullern und Babyflaschen enthalten, jedoch seit 2011 in Österreich dort und auch in Beissringen verboten. (Quelle: BM für Gesundheit, Österreich). In Deutschland ist es gesetzlich nur in Babyflaschen verboten (siehe dazu Bund.net).

Warum ist es gefährlich?

BPA gilt als „Hormonchemikalie“, d.h. es hat eine hormonelle Wirkung. Es kann nachweislich zu Fruchtbarkeitsproblemen und Zellstörungen führen und Tumore beeinflussen. Bei ganz kleinen Kinder ist eine Auswirkung auf den Hormonhaushalt natürlich fatal. Sogar für eine mögliche Schädigung der Gehirnentwicklung wird BPA in den Verdacht gestellt. Durch die Vermengung mit Speichel löst sich BPA z.b. aus den Schnullern.

Wie kann ich es vermeiden?

Nur BPA-freie Schnuller, Babyflaschen und Beißringe kaufen. Ansonsten Kunststoff mit dem Recyclingcode #7 oder der Bezeichnung „PC“ (Polycarbonat) vermeiden, in dem BPA vorhanden ist. Lebensmitteln nicht in Containern aufbewahren oder einfrieren, die BPA enthalten. Eine gute Alternative sind z.b. die Pyrex-Behälter. Bei Kindern Nahrung aus Konservendosen ganz vermeiden! Nur BPA-freie Trinkflaschen verwenden. Trinken aus Plastikflaschen aus dem Supermarkt vermeiden, lieber in Glas umschütten. Niemals, niemals Plastikcontainer in der Mikrowelle verwenden! (Quelle: Biomedizin-Blog)

Gerade am Beispiel BPA sieht man, warum wir uns heutzutage viel mehr Gedanken über Produkte in unserem alltäglichen Gebrauch machen müssen. In unserer Welt gibt viel mehr chemische Schadstoffe, als noch vor 30 Jahren.

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