Meine grüne Putzkiste

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In letzter Zeit gab es nicht sehr viele neue Beiträge auf dem Green Baby Guide – aus 2 Gründen: zum ersten schreibe ich seit Mai für die WOMAN hier in Salzburg und bin sehr eingespannt, zum anderen wurde ich ein bisschen verunsichert, ob ich die richtige für dieses grüne Online-Magazin bin. Ich hatte mich auf Facebook bei einer Gruppe von „Öko-Mamis“ (den genauen Namen will ich nicht nennen) angemeldet und verfolgte mit großem Staunen die heftigen Debatten zwischen den Müttern, wer denn „genug Öko sei“, um überhaupt mitzumachen. Die Posts waren teilweise extrem: wer sich wann nicht Öko nennen dürfte und was man darf oder nicht darf – bis hin zur Hetze auf Personen, die „doch gar nicht Öko seien“, weil sie zum Beispiel keine Stoffwindeln oder sonstiges verwenden. Nach gründlicher Überlegung bin ich aber jetzt zu dem Schluss gekommen, dass mein Online-Magazin genau deshalb eine Daseinsberechtigung hat: es gibt nicht nur schwarz oder weiß, „öko“ oder „nicht öko“, sondern sicher viele Mamas und Papas da draußen, die genau wie ich versuchen, gesünder und natürlicher mit Kind zu leben und vieles erst lernen. Die perfekte Mutter gibt es nicht, genauso wenig die perfekte Green Mummy! Deshalb werden sich manche Öko-Profis hier wahrscheinlich auch nicht wiederfinden…

Darum heute auch gleich ein Post über mein größtes Problemgebiet mit Bio und Öko: das Putzen! Ich kann den Geruch von Essigreiniger nicht ausstehen! Für mich muss alles frisch und sauber riechen  – so wie Seife. Und ich weiß beim besten Willen auch nicht, warum mein Fußboden nach Lavendel und mein Badezimmer nach Orange duften soll. Ich will dieses frisch gewaschene Febrèze-Feeling, wenn ich mich schon so bemühe, neben Job und Kind auch noch den Haushalt zu schmeißen und die ungeliebte Putzarbeit erledigen muss. Zugeben: ich bin also sehr anfällig für diese pinken und giftgrünen Haushaltsreiniger, die da so im Putzregal stehen… Dabei habe ich keineswegs einen Sauberkeitsfimmel – schließlich habe ich 6 Jahre in Afrika gelebt, wo man sich das zuhause wohl oder übel mit diversen Insekten und Kriechtieren teilen muss, wenn man auf lebensgefährliche Spritzmittel verzichtet. ABER: Chemie muss auch hier nicht sein und es gibt wirklich Alternativen, die ich in den letzten Monaten so getestet und zusammengetragen habe. Hier also ein kleiner Ausflug in die Wunderwelt der Öko-Putzmittel, mit dem einen oder anderen super Geheimrezept! (Zur Info: es handelt sich hier um keinen gesponserten Post!)

Meine grüne Putzkiste:

ein frisches Duftöl, z.b. Harmony von Primavera, als Zusatz zum Putzwasser für den frischen Duft (ich suche noch den perfekten,aber dieser hier ist im Moment ein Favorit)

Allzweckreiniger, zum Beispiel von bigood bei BIPA

Essigreiniger, zum Beispiel von Frosch

Natron, gekauft im Bioladen

(Wasch-) Soda, gekauft bei BIPA

WC-Reiniger, zum Beispiel von ECOVER, gekauft im Bioladen

auch gut:

Glasreiniger vom Bioladen, z.b. von Sonett, gekauft im Bioladen

sanftes Scheuermittel vom Bioladen, z.b. von Sonett, gekauft im Bioladen

Umweltfreundliche Geschirr Reiniger Tabs von bigood bei BIPA

 

Putzgeräte:

Staubsauger

Besen

Handfeger und Kehrblech

Wischmopp

Wasserkübel

Putzlappen und Schwämme, zum Beispiel von Sonett, gekauft im Bioladen

Fensterleder

Mikrofasertücher

Staubtücher (Mit Entsetzen habe ich festgestellt, dass sogar der Swiffer parfümiert ist. Also das muss sogar bei mir nicht sein!)

 

So putze ich

DEN BODEN: Holzböden saugen, mit mildem Bio-Allzweckreiniger wischen.

DIE KÜCHE: Ein sanfter Reiniger (zum Beispiel selbst gemacht mit Wasser, einem Esslöffel Waschsoda, 1 Teelöffel Zitronensäure und 4 Esslöffel flüssige Schmierseife plus Duftöl), Zitrone und Natron sind hier die Geheimwaffen. Fett auf der Dunstabzugshaube oder in der Mikrowelle lässt sich zum Beispiel auch toll mit Essigreiniger entfernen. Mit einer halben Zitronen abgerieben und mit klarem Wasser nachgewischt, gehen auch hartnäckige Stellen weg. Den Backofen reinige ich mit Natron: Boden mit Wasser besprühen, Natron drauf. 30 Minuten (oder am besten über Nacht) warten und mit klarem Wasser abwischen. Die Wände kann man mit einer Natronpaste abreiben. Den Kühlschrank am besten auch mit einer Natron/Wasser-Mischung putzen.

DAS BAD: Badezimmerboden (glasierte Fließen!) mit Essigreiniger plus Duftöl. Bei unglasierten Fließen Essig unbedingt vermeiden. Seifenränder verschwinden auch hier mit Natron. Mit einer alte Zahnbürste damit Armaturen und Abflüsse reinigen. Badewanne mit Essigreiniger putzen. Duschkabine mit Essigreiniger/Wasser-Gemisch besprühen und abziehen.

DAS WC: Toilette mit Essigreiniger reinigen. Öko-WC-Reinger nur unter dem Rand und im Becken verwenden. Klobesen immer gut mit Wasser abspülen. Ein Spritzer Allzweckreiniger (mit ein bisschen Duft oder zugesetzem Duftöl) in die Halterung des Klobesens mit hineingeben, so ist er für die nächste Reinigung frisch!

DIE FENSTER: Fensterrahmen mit Staubtuch und feuchtem Mikrofasertuch abwischen. 1 Kübel warmes Wasser mit etwas Allzweckreiniger bereitstellen. Mit Schwamm kreisförmig das Fenster putzen. Mit Wischblatt abziehen. Manche schwören auch auf Fensterleder. Dann braucht man nur Wasser, kein Reinigungmittel.

Sehr hilfreich war für mich dabei dieses Buch: „Der perfekte Haushalt“ Tipps und Tricks für mehr Zeit im Haushalt, Mit Öko-, Profi- und Blitzputz-Tipps, erhältlich hier.

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In diesem Sinne: HAPPY PUTZEN!

 

 

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