Green Mummy Beauty: 5 Tipps zum Umstieg auf Naturkosmetik

Umstellen auf Naturkosmetik - das sind unsere Favoriten!
Umstellen auf Naturkosmetik – das sind unsere Favoriten!

Als ich diesen Sommer zum x-ten Mal wieder von einer dieser teuren Anti-Age Cremen einer sehr bekannten Marke Hautreizungen bekommen hatte, war für mich klar: ich mache Schluss! Schluss mit chemischen Inhaltsstoffen, Beipackzetteln, die ich nicht lesen kann und photogeshoppten Marketing-Gags der Beautykonzerne. Mir war nach Einfachheit, Natürlichkeit und gesunden Produkten – nicht nur bei Kind und Haushalt, sondern auch auf meiner Haut!

Zugegeben, leicht fiel es mir nicht. Irgendwie war in meinem Kopf drinnen, dass mit 39 nur mehr die Wundercremen mit viel Chemie helfen. Laserlift und Hylauron und wie das Zeug alles heisst. Kann Naturkosmetik wirklich das alles ersetzen? Nach einem halben Jahr Recherche und ausprobieren  kann ich sagen: Ja! Beweis dafür ist der Besuch bei meiner Kosmetikerin. Ohne sie in mein Naturkosmetik-Experiment einzuweihen, meinte sie ganz spontan, meine Haut sei um vieles besser als beim letzten Besuch (der mittlerweile 10 Monate zurückliegt – oft komme ich als Mama nicht dazu). Gestern sprach mich dann sogar eine Freundin darauf an, wie toll meine Haut aussieht und welches Makeup ich denn benütze, weil die Haut so auffallend ebenmäßig aussieht. Ganz ehrlich, ich war so gut wie gar nicht geschminkt, nur ein bisschen Concealer unter meinen Augen und um die Nase!

 

Meine 5 Tipps zum Umstellen auf Naturkosmetik und welche Produkte ich im Moment so benütze, könnt Ihr hier nachlesen:

  1. Lerne Deine Haut kennen. Zu aller erst musst Du wissen, welchen Hauttyp Du hast und was Deine Haut genau braucht. Am besten geht das mit einem Besuch bei der Kosmetikerin für eine Hautanalyse. Ich zum Beispiel war jahrelang überzeugt, Mischhaut zu haben und habe immer diese Cremen gekauft. Falsch: Meine Haut ist eigentlich trocken. Im Sommer braucht sie Feuchtigkeit, im Winter auch etwas Fett. Auch mit einer Schwangerschaft verändert sich das Hautbild. Weniger Pickel, aber dafür auch schon mal das eine oder andere Fältchen mehr. Schlafmangel tut sein übriges! Mit einer Hautanalyse weisst Du, worauf es für Deine Haut ankommt und welche Produkte überhaupt in Frage kommen.
  2. Recherchiere. Leider ist Naturkosmetik noch nicht so in unseren Köpfen drinnen, wie die herkömmliche Kosmetik. Es gibt eine Vielzahl von Marken, die auf verschiedene Konzepte aus der Natur setzen. Aber man liest immer mehr darüber in Magazin-Artikeln – so bin ich auch darauf gestossen, dass es auch natürliches Hylauron gibt.
  3. Lass´Dir Proben geben oder zuschicken. Bevor Du in eine neue Creme investiert, gilt es gerade bei Naturkosmetik sie unbedingt zu testen. Leider reagiert die Haut gerade auf natürliche Inhaltsstoffe wie Öle manchmal sehr stark. Aber wie ich eingangs geschrieben habe: obwohl auch die herkömmlichen Produkte dermatologisch getestet sind, habe ich auch hier schon oft Jucken, Brennen, Pickel und Rötungen bekommen. Auf amazingy.com gibt es eine tolles Probier-Service: Hier kannst Du Proben von 5 verschiedenen Produkten anfordern und in Ruhe zuhause ausprobieren. In den kleinen Behältern ist genug drinnen, um 2-3 Tage damit auszukommen und erste Reaktionen der Haut zu sehen.
  4. Lass´Dir Zeit. Das erste Produkt wird nicht gleich der neue Superstar in Deinem Badezimmer-Regal sein. Vielleicht passt die Konsistenz nicht ganz, oder die Creme zieht nicht gut ein. Eine herkömmliche Creme ist mit vielen verschiedenen synthetischen Zusatzstoffen angereichert, die zum Beispiel für ein glattes Auftragen sorgen, aber sonst nichts können und oft sogar schädlich sind. Naturkosmetik ist ehrlicher, aber halt auch manchmal nicht 100% perfekt. Ich bin immer noch nicht ganz zufrieden mit meiner neuen Beauty Routine und werde noch weiter suchen und probieren – vor allem was den UV Schutz angelangt, bin ich noch nicht fündig geworden!
  5. Du bist, was Du isst. Und wie Du lebst. Last but no least gilt es auch, seinen Ernährungsstil und Gewohnheiten anzuschauen: Schau mal genau hin, ob Deine Haut nicht auf den Cafe Latte oder die Pizza von gestern reagiert, oder nach 1-2 durchwachten Nächten die Pickel spriessen. Schönheit kommt von innen, heisst es ja und egal, was Du aussen draufschmierst, innen muss Du Dich wohlfühlen. Gut ist auch eine Bestandsaufnahme von Deiner unmittelbaren Umwelt: Ist Dein Polsterbezug aus Baumwolle, oder liegt Dein Gesicht auf Synthetik? Welches Duschgel benützt Du? Ist vielleicht im Haarshampoo etwas drinnen, was Deine Haut reizt, wenn es beim Abspülen rund um die Ohren am Gesicht vorbei rinnt? Der Teufel steckt oft im Detail.

Zum Schluss verrate ich wie versprochen meine momentanen Favoriten, die ich jeden Tag verwende:

Morgens das Wildrose Serum mit Hyaluron von Maria´s Naturkosmetik und die Mandel Gesichtscreme von Weleda (Diese Creme geht bei mir nur im Winter, im Sommer wird sie sicherlich zu reichhaltig), und den Concealer von rms. Abends das Gesichtsöl von Clarins aus 100% Pflanzenextrakten und die Augencreme Midnight Recovery von Kiehl´s (rinnt nicht ins Auge – ich bin sehr empfindlich wegen meiner Kontaktlinsen). Alles noch im Wandel und ich freue mich über jeden Tipp!

Welche Produkte verwendet Ihr und welche Erfahrungen habt Ihr mit Naturkosmetik?

 

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