Tipps zum Wandern mit Kids

Es muss nicht immer nur Strandurlaub sein: Auch die Berge bieten tolle Erholungsmöglichkeiten für Familien. Mit Baby oder Kind lässt sich draussen in der Natur vieles gemeinsam entdecken und so manches Abenteuer erleben. Unsere Little Green Tipps zum Wandern mit Kids:

(Zur Info: Dieser Post enthält Affiliate Links)

1. Gut recherchieren. Die Zeiten spontaner Kurztrips mit Wanderungen ins unbekannte Gelände sind definitiv vorbei! Mit Baby oder Kleinkind solltet Ihr unbedingt eine genaue Idee über die Länge, Steilheit, Dauer, Bodengegebenheiten und Gefahrenstellen Eures Ausfluges haben. Wege, die Euch vielleicht vor dem Kind sehr leicht erschienen, können überraschende Hindernisse (zum Beispiel für den Kinderwagen) bergen! Unserer Erfahrung nach braucht man mit Kind für eine mit 1 Stunde angezeichnete Strecke meist doppelt so lang. Sucht Euch deshalb für den Anfang eher kurze Strecken aus. Super für die Ideenfindung für Eure Touren sind die Kinderwagen-Wanderungen Guides vom Wandaverlag. Außerdem können wir folgende Destinationen in Österreich aus eigener Erfahrung bestens für Wanderungen mit Kindern empfehlen: Mühlbach/HochkönigNassfeldGrossarltalHintersee, Werfenweng.

2. Praktisch packen. Wir sagen nur: Feuchttücher zum Beispiel die Öko-Variante ohne Parfüm von Naty! Oder Klopapier. Oder Taschentücher, die Ihr mit Wasser befeuchten könnt. Dann packen wir noch in unseren Mama Rucksack von Fjällräven: Trinkflasche mit kaltem Wasser, zum Beispiel von Klean Kanteen, Thermosflasche mit heißen Wasser (für Flaschenkinder oder später zum Brei wärmen), eine gesunde Jause (Tipps siehe hier auf Little Green), ökologisch verpackt mit der wiederverwendbaren Frischhaltefolie von abeego, Bio-Obst-Breie in praktischen, wiederverwendbaren „Quetschis“ von Squiz , Babykekse für Zwischendurch, Erste Hilfe mit Pflaster, Verbandszeug, Rescue-Tropfen und Insektenstichcreme und auf keinen Fall vergessen jetzt im Sommer: Sonnencreme, zum Beispiel diese hier von alverde.

3. Begeisterung wecken. Damit die kleinen Wanderer motiviert für den Weg sind, könnt Ihr schon vorab ihre Entdeckerlust wecken: Zum Beispiel mit diesem Tourenbuch für Kinder. Bei den Hütten gibt´s meistens Stempel zum Abholen. Das weckt die Sammlerlust und ist für viele Kinder ein absolutes Highlight! Größere Kinder solltet Ihr in die Planung mit einbeziehen: Mit eigenem Rucksack (zum Beispiel im Partnerlook der Mini Kanken von Fjällräven) und einem Kinder-Kompass in der Hand, werden sie zum Wanderführer und sind ganz aufgeregt, den Eltern den richtigen Weg zu zeigen!

4. Die richtigen Ausrüstung. Ein Schuh mit guter Sohle ist fürs Kleinkind wichtig, aber er muss nicht nur fürs Wandern sein. Uns gefällt zum Beispiel dieser hier von Meindl, der auch für den Kindergarten bestens passt. Am besten nur solche Schuhe anziehen, die Euer Kind schon länger an hat und bequem findet. Auf keinen Fall aber in neuen Schuhen wandern – Blasen und Tränen sind vorprogrammiert! Bei der Kleidung auf Lockeres in Biobaumwolle achten und bei längeren Ausflügen ein Wechselgewand mitnehmen. Kappe auf den Kopf, und los geht´s!

5. Babytrage, aber welche? Weil Baby auch die Natur entdecken will und natürlich mitkommt, müsst Ihr überlegen, wie Ihr es über eine weitere Strecke transportiert. Wie oben schon erwähnt, gibt es viele Wanderungen, die mit Kinderwagen begehbar sind, aber manchmal möchte man auch mal auf richtigen Bergwegen zu einer urigen Hütte wandern. Unserer Erfahrung nach hängt es ganz von Euren Vorlieben, Eurer Kondition und dem Charakter des Babys ab, für welches Transportmittel Ihr Euch entscheidet: Ein lebhaftes Kind wird sich in einer engen Trage nicht wohlfühlen und braucht vielleicht einen geräumigere Trekking-Trage wie diese hier von Salewa. In dieses teure Teil braucht Ihr aber nur investieren, wenn Ihr viel in den Bergen unterwegs seid! Wenn Euer Kind Tragetuch oder Trage (wir mögen die aus 100% Biobaumwolle von Manduca sehr gern)  gewöhnt ist, dann bleibt dabei!

6. Pausen zum Trinken. Seid Ihr dann unterwegs, vergesst nicht auf die Pausen. Kinder werden schneller müde als Erwachsene und die viele Eindrücke müssen auch verarbeitet werden. Eine Pause zum Tannenzapfen-Zerlegen, oder Steine-in-den-Fluss-Schmeißen muss da einfach sein! Dabei unbedingt aufs Trinken achten, am besten reines Wasser. Im Sommer alle 15-30 Minuten im Schatten rasten und nicht alles auf einmal, sondern in regelmäßigen Abständen trinken.

Wir wünschen Euch ganz viel Spaß am Berg und viele schöne gemeinsame Erlebnisse in der Natur!

 

 

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